Mein Weg

Niemand wird als Yogi geboren und niemand erhält das „Handwerkszeug“ aus Büchern. Mein Weg begann Ende der 90er Jahre und führte mich vom Studium der Sportwissenschaften auf vielen Umwegen verschiedener Trainertätigkeiten zum Yoga.

Zunächst vom „Poweryoga“ begeistert, suchte ich schnell nach mehr und tauchte zunächst in die Welt des Shivananda Yoga in einem deutschen Ashram ein.

Meine Suche führte mich schnell weiter zu den Wurzeln des dynamischen Yoga und so führte meine Weg zur Tradition des Ashtanga Vinyasa Yoga.

8 Jahre praktizierte ich, noch unter Patthabi Jois Ashtanga, in Deutschland, England, Indien. Der bedeutendste Lehrer in dieser Zeit war John Scott, später folgten weitere Lehrer, teilweise buddhistische Mönche, die meine Sichtweise stark prägten. Unterdessen gründete ich 2003 das „Balance Yoga“ in Frankfurt.

Neben dem Unterrichten dort tauchte ich mehr und mehr in andere Stile ein. Ein damaliger Bekannter und heutiger Freund, Patrick Broome, brachte mich als Dozent für Yoga-Anatomie in die Welt des Jivamukti Yoga, weitere Studios integrierten mich als „Anatomielehrer“ in ihre Ausbildungen.

Mein eigentliches Interesse jedoch galt viel mehr der Philosophie, da ich bereits 2000 mit dem Buddhismus in Berührung kam und seitdem immer wieder in einem buddhistischen Kloster meinen eigenen meditativen Weg vertiefe.

2012, nach 10 Jahren Balance Yoga, war es an der Zeit für einen Wechsel. Für mich war dies der Beginn einer neuen Definition eines Weges, der sich in den ganzen Jahren immer wieder gewandelt hatte.

WAS YOGA FÜR MICH BEDEUTET... →

STIL

Yoga auf der Matte, ist wie das Leben selbst. Es geht darum, bewusst zu praktizieren und klare Entscheidung zu treffen. Wir benötigen ein gesundes Maß an Kraft, um für Stabilität und Sicherheit zu sorgen – Weichheit in den Bewegungen, um spielerisch zu agieren und auf die Anforderungen des eigenen Körpers zu reagieren. Wir treten in Kontakt mit unseren Widerständen und üben uns in einem offenen und freundlichen Umgang mit uns selbst.

Stunden können von Weichheit geprägt sein, ebenso wie von Kraft und Balance.

Entscheidend ist, das Nötige zu tun, weder nach einem Schema zu praktizieren, noch unserem Ego zu folgen.

MEIN WUNSCH

Ob Retreats, Ausbildungen, Workshops oder offene Stunden – ich möchten für alle Schüler den Mehrwert, den ich durch den Yogaweg erfahren durfte weitergeben – gelebtes Wissen teilen und jedem eine helfende Hand sein, den ich mit meinem Unterricht erreichen kann.